Homeschooling in der M3


Nach den Weihnachtsferien fing die Schule leider nicht normal an. Wir mussten alle zu Hause bleiben wegen Corona. Damit wir aber weiter Lernen konnten, gab es Homeschooling – das ist Schule von zu Hause. Herr Hild und Frau Knerler brachten uns immer montags Material für eine Woche nach Hause.

Jeden Montag, jeden Mittwoch und jeden Freitag konnten wir unsere Mitschüler online sehen, d.h. am Computer. Das war echt cool. Wir haben uns alle gefreut. Wir konnten uns gegenseitig Fragen stellen, Quatsch machen, vom Wochenende erzählen, aber auch Mathe- und Deutschaufgaben wurden uns gestellt. Und wir konnten Henry – unseren Schulhund endlich wiedersehen

Mal ganz anders war unser Online-Fasching. Wir haben uns alle verkleidet und hatten etwas Spaß. Wir waren Igel, Mann, Wolf, König, Elefant, Gangster, Hummel und ein Hippie. Sogar Henry war eine Biene.

Zum Glück ging der Unterricht danach bald in der Schule wieder los. Zwar noch nicht wie immer, aber wir müssen nicht mehr zu Hause bleiben!
Wir wünschen uns, dass die Schule endlich wieder richtig offen ist, wir mit allen Schülern zusammen in der Klasse sind und dass wir kein Homeschooling mehr haben.

Naya und Inaya aus der Klasse M3

Nikolaus 2020

– Kommst du überhaupt?

Heute ist Nikolaustag. Wegen Corona wissen wir nicht ob der Nikolaus überhaupt kommt?!

Aber wir hatten Glück, das er doch gekommen ist. Frau Dietz hatte uns letzte Woche ein Gedicht gegeben, das wir auswendig vorstellen sollten. Wir haben außerdem einen Brief für den Nikolaus geschrieben und wir haben den Brief zum Briefkasten gebracht, weil er dann zum Nikolas geschickt wurde.

Eigentlich war gestern schon Nikolaustag… aber wir hatten keine Schule. Also ist der Nikolaus heute in die Schule gekommen. Der Nikolaus hatte eine Glocke dabei. Er war dick und er hatte einen langen weißen Bart. Er hatte einen roten Mantel an und hatte eine rote Mütze auf dem Kopf. Aber eine Maske hatte er nicht an, aber er hat genügend Abstand gehalten!

Er hatte uns gefragt ob wir Kinder artig waren?!

Denn nur die lieben Kinder kriegen Süßigkeiten. Die Kinder und die FSJ-Kräfte waren zum Glück alle lieb. Deshalb hat der Nikolaus uns allen etwas aus seinem Sack geschenkt.

Knecht Rubrecht war gar nicht dabei, weil es nur liebe Kinder bei uns gibt.

Für nächstes Jahr werden wir wieder ganz artig sein, damit der Nikolaus wiederkommt.

Magnus E. aus der Eulenklasse

Kulturpause

Am Dienstag, 1.12. trat die Künstlerin Frau Schmieder auf, die die Schülerinnen und Schüler mit einer Jonglage-Performance bezauberte. Vor allem der Einsatz der neuseeländischen Swinging-Poi und zur Musik abgestimmte Tanzeinlagen gefielen dem Publikum ausgesprochen gut und regten vor allem die jüngeren Kinder zum Mittanzen an.

Am Mittwoch, 2.12. war das Cello-Duo bestehend aus Elias Hauth und Leo Stoll zu Gast und führte den Schülerinnen und Schülern der Bodelschwingh-Schule die Bandbreite vor, die Cello-Musik ermöglicht. So war von romantischen Stücken wie Moonlight über Weihnachtsliedern bis zu rockigen Stücken von Nirwana und ACDC alles dabei.

Am Donnerstag, 3.12. kam zum Abschluss der Kunst-Pausen-Woche der Gitarrist Jens Mackenthun, der mittels E-Gitarre und Loop-Station bekannte, traditionelle wie moderne Weihnachtslieder spielte.

Da Herr Mackenthun auch der Gitarrist der schuleigenen Band „Die Bodelrocker“ ist, wurde sein Auftritt mit besonderer Spannung erwartet und er wusste mit den einschlägigen Hits der Schule zu begeistern.

Vorlesetag

Der Vorlesetag gehört für uns seit vielen Jahren im November fest dazu. Auch wenn wir in diesem Jahr auf externe Vorleser*innen wie ehemalige Kolleg*innen, Verwandte und Bekannte oder auch Schüler*innen aus anderen Schulen verzichten mussten, gelesen wurde trotzdem!

In jeder unserer 19 Klassen stand an diesem Freitag ein Buch im Mittelpunkt. Das Thema des diesjährigen Vorlesetages „Europa und die Welt“ wurde dabei bedacht.

Ob „Romeo und Julia“, „In 80 Tagen um die Welt“ oder „Geschichten für alle Kinder dieser Welt“ – jede Klasse beschäftigte sich mit einem Buch. Alle anderen Klassen der jeweiligen Stufe konnten bei einem Rundgang durch die Stufe auf den Ausstellungstischen vor den Klassen sehen, was gelesen wurde.

In der Aula gab es in diesem Jahr anders als sonst nicht den Start für den Vorlesetag, aber ganz an ihr vorbei ging der Tag dennoch nicht. Sie wurde zur Foto-Ecke und auch die Info- Wand war dort zu finden. Jetzt im Dezember gibt es noch eine kleine Ausstellung der Fotos der Klassen von unserem Vorlesetag 2020.

Es war anders als sonst, aber trotzdem sehr schön und eine Bereicherung im Schulalltag.

Das Vorbereitungsteam

St. Martin in der Grundstufe

Wir haben uns nach den Herbstferien Laternen gebastelt. In diesem Jahr wollten wir es gruselig haben. Wir haben uns für Geisterlaternen entschieden. Die machen viel Arbeit, hätte ich nicht gedacht (Nuno).

Zuerst haben wir Milchkartons mit weißer Farbe dick angemalt. Der Karton wurde ganz hell (Liara).

Dann wurde geprickelt, da mussten wir gut aufpassen, sonst können die Nadeln wehtun (Luca).

Mit der Nadel haben wir gruselige Augen, Nase und Mund in den Karton gestochen. Diese Flächen wurden dann mit gelbem, rosa oder weißem Transparentpapier beklebt. Manche Laternen hatten auch Fransen.

Mit flauschigen Pfeifenputzern haben wir einen Bogen an die Geister für den Laternenstab gemacht (Nuno).

In der Klasse haben wir dann das gemeinsame Laufen mit den Laternen geübt und dabei verschiedene Laternenlieder gehört. Mitsingen durften wir nicht, aber manchmal haben wir gesummt (Liara). Beim Laufen nicht zu schnell zu sein, ist mir schwergefallen (Luca).

Die Geisterlaternen haben im dunklen Klassenraum geleuchtet (Lars).

In diesem Jahr gab es kein großes Fest mit allen Klassen und einem Feuer. Wir haben den Laternenumzug durch die Schule mit unseren Partnerklassen und der Musikbox gemacht (Nuno).

In der Aula gab es dann einen coolen Film der Mittelstufe. Die M1 und M2 haben die Martinsgeschichte gespielt und das für uns gefilmt (Luca). Die hatten sogar Gebärden im Film zu sehen (Nuno).

Alle konnten so den Film schauen (Liara).

Am Ende sind wir nochmal mit der Laterne gelaufen. Jetzt sind die Laternen zu Hause und leuchten dort (Lars).

die Pinguin-Klasse

Vogelfutter für die kalte Jahreszeit

In diesem Jahr schmücken wir nicht nur in der Schule, sondern auch draußen auf dem Hof. So hat Frau Funke es uns gesagt. Aber dann holte Sie Kerne, Zapfen, Fett, einen mobilen Herd, etwas zum Rühren und einen großen Topf.

Liara und ich waren verwundert. Was sollte das denn? Wir dachten, wir basteln Baumschmuck. Als Frau Funke dann eine Dose mit Körnern gefüllten Zapfen herausholte, wusste Liara sofort was das war- Vogelfutter. Zu Hause hatte sie so etwas schon einmal in einer kleinen Muffinform gemacht.

Zusammen legten wir los. Das Kokosfett wurde geschmolzen, die verschiedenen Körner und Kerne eingerührt. Nun hieß es warten. Die Massen brauchte lange zum fest werden. Schneller ging es dann, als wir den Topf auf den Hof, vor die Klassentür gestellt haben.

Dann durften wir loslegen: Filz und Fäden schneiden, alles an die Zapfen kleben und dann das Futter reinschmieren. Das war gar nicht so leicht, das Futter musste fest reingedrückt werden. Die Hände waren schnell schmierig. Aber es hat Spaß gemacht. Am Ende hatten wir einen Wäscheständer voll mit Vogelfutter. Da haben manche komisch geschaut, was wir da machen.

Ein tolles Projekt.

Liara und Nuno, Pinguin-Klasse

Das Sams

Ihr wisst nicht, wer das ist? Wir schon. Wir, die Pinguin-Klasse haben uns viele Wochen mit dem Sams beschäftigt. Wir sind richtige Experten geworden. Jeder von uns hat sich mit anderen Themen rund um das Sams beschäftigt und geforscht. Wir haben jeder eine Sams-Lesekiste gebastelt und diese ganz unterschiedlich gefüllt, aber das war nicht alles. Bei uns gab es samsigen Sportunterricht mit Flossen in der Sporthalle, Mathe mit Wunschpunkten, am Gelbtag wurden aus blauen dann gelbe Punkte, wir haben mehrere Sams Bücher gelesen, Hörbücher gehört, Filmausschnitte von der Augsburger Puppenkiste gesehen, ein Lied gesummt, hatten ein exklusives Frühstück mit Kellnerin und wir haben uns in Samse verwandelt. Zum Abschluss gab es dann eine Präsentation mit allen Highlights. Wir waren sehr aufgeregt, haben es aber toll gemeistert. Es war ein schönes Projekt, schade, dass es nun vorbei ist.

die Pinguine

Unser Schulhund Henry

Seit den Herbstferien ist jeden Montag und jeden Dienstag Schulhund Henry bei uns in der Klasse! Wir finden das alle sehr gut. Wir haben wochenlang davor geübt wie man mit Hunden umgeht. Dazu brachten unsere Lehrer einen Übungshund aus Stoff mit. Dieser heißt Henry 2. Hier konnten wir alles üben was wichtig ist. Auch lernten wir Regeln kennen, die man unbedingt wissen muss, wenn man einem Hund begegnet! Wollt ihr mal ein paar wissen????

  1. Bevor du einen Hund anfasst, halte immer deine Hand hin und sprich mit ihm!
  2. Streichel niemals einen Hund vom oben!
  3. Wenn Henry im Klassenraum ist, dürfen wir nicht laut schreien und rennen!
  4. Starre Henry nicht in die Augen!

Es gibt aber noch einige mehr!

Wir durften den Übungshund Henry 2 sogar jeder mit nach Hause nehmen. Das war echt cool.

Und dann war es endlich soweit: Der echte Henry kam uns besuchen. Wir waren total aufgeregt. Zum Glück wussten wir genau wie wir uns zu verhalten hatten.

Seit dem kommt Henry jeden Montag und jeden Dienstag zu uns in die Klasse. Wir dürfen ihm Leckerlies geben, sagen ihm „Sitz“ und „gib Pfötchen“. Auch sind wir mit ihm schon Gassi gegangen. Mancher von euch hat ihn bestimmt schon in der Pause gesehen. Denn die verbringt er an den beiden Tagen auch mit uns! Am Ende eines Schultages ist Henry immer sehr müde und geht in sein Körbchen zum Schlafen. Dort lassen wir ihn dann in Ruhe, denn das ist eine Regel.

An unserer Klassentür hängt immer ein Schild wenn Henry da ist. Das heißt bitte erst anklopfen, bevor man rein kommt. Sonst erschreckt Henry sich und fängt an zu bellen! Wir haben gelernt, dass er so sein Revier verteidigt.

St. Martin Film

Am Donnerstag den 24. September hat Frau Niebuhr uns das Buch: „Martins Mantel“ vorgelesen. Wir haben danach über das Leben von St. Martin gesprochen. Wegen Corona wollten wir einen Film für die Grundstufe drehen. Dann haben wir Ideen gesammelt:

– Wo können wir drehen? (im Biberbau, auf dem Schulhof)

– Welche Personen brauchen wir? (St. Martin, arme Leute, Soldaten, Bettler, König)

– Welche Requisiten brauchen wir? (roter Mantel, Schwert, alte Teller – aus Holz, Metall – ein Pferd, ….

Am Montag ging unsere Projektwoche „Wir drehen einen Film“ los. Wir haben geplant. Jede Klasse hat einen St. Martin (Bassam und Houssein). Jede Klasse bekommt zwei Akte mit viele Szenen. Immer eine Gruppe muss filmen und die andere Gruppe macht dann Tonaufnahmen im Musikraum. Eine weitere Gruppe filmt noch die Gebärden zu den Schlüsselwörtern. Nach der Besprechung haben wir mit den IPADs das Filmen geübt.

Am Dienstag sind wir zum Biberbau gelaufen. Zuerst haben wir uns alles angeschaut. Dann sind wir zu den Tieren gegangen. Wir durften die Tiere füttern. Es gab dort Hühner, einen Hahn, Meerschweinchen, Kaninchen, 2 Hausschweine und Enten. Dann sind wir zum großen Lagerfeuer gegangen. Wir haben uns auf Baumstämme rund um das Feuer gesetzt. Am Lagerfeuer hat die M 2 eine Szene gedreht. Die M 1 hat bei den Hütten eine Szene aufgenommen.

A m Mittwoch hat die M 1 im Musikraum die Tonaufnahmen gemacht. Auch Geräusche wurden aufgenommen. Die M 2 hat begonnen die Gebärden herauszusuchen und aufzunehmen. Am Donnerstag ist die M 1 nochmal im Biberbau gewesen, hier fehlten noch Aufnahmen im Dorf. Nachmittags haben beide Klassen noch Tonaufnahmen gemacht. Am Freitag wurde alles Fehlende eingespielt. Herr Klaas hat alles zusammengeschnitten. Es wurde ein toller Film. Die Projektwoche hat uns allen viel Spaß gemacht.

Eure Klasse M 1 und M 2

GELB, GELB, GELB sind alle meine Kleider

Auch wenn in diesem Schuljahr alles anders läuft und unsere traditionellen gemeinsamen Grundstufenaktionen nicht wie sonst stattfinden können, ausfallen lassen kommt für die Kolleg*innen und Schüler*innen der Grundstufe nicht in Frage.

Aktionen wie unsere Farbentage dürfen auch zu Zeiten von Covid-19 nicht fehlen. Klar, alles muss anders geplant werden, aber daran sollte es nicht scheitern. Am Donnerstag, den 1.10.2020 war es dann soweit- die Grundstufe erstrahlte in GELB. Alle Kinder und Kolleg*innen haben zu Hause in den Kleiderschränken gewühlt, etwas GELBES zum Anziehen herausgezogen und in der Wohnung nach etwas GELBEM zum Mitbringen und Zeigen gesucht. Der GELBtag war ein voller Erfolg. Das Foto von allen Zusammen im Foyer musste ausfallen, stattdessen wurden klassenweise GELBE Klassenfotos gemacht. Auch das gemeinsame GELBE Frühstück in der Aula mit allen und die Stationen in jeder Klasse für alle durften nicht sein. Aber in den Klassen wurde GELB gefrühstückt und GELBE Aktionen in den jeweiligen Klassen gab es auch. Ob Sonnengesichter, GELBE Monster, GELBE Wunschpunkte und Sonnenblumen oder das GELBE U-Boot und vieles mehr, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Einiges war an diesem Tag aber auch wie an früheren Farbentagen. Die Grundstufe durfte nur betreten werden, wenn man etwas GELBES trug. Dann gab es auch den Einlassstempel. Auch die Präsentationstische vor den Klassen in GELB gab es wie immer. So konnte jede Klasse für sich einen Rundgang durch die Stufe machen und sehen, was alles in GELB ausgestellt wurde.

Nach den Ferien wurde in der Aula dann eine GELBE Ausstellung für die ganze Schule erstellt. So konnten sich alle die Ergebnisse von unserem gelungenen Farbentag anschauen.

Die Grundstufe