Nikolaus 2020

– Kommst du überhaupt?

Heute ist Nikolaustag. Wegen Corona wissen wir nicht ob der Nikolaus überhaupt kommt?!

Aber wir hatten Glück, das er doch gekommen ist. Frau Dietz hatte uns letzte Woche ein Gedicht gegeben, das wir auswendig vorstellen sollten. Wir haben außerdem einen Brief für den Nikolaus geschrieben und wir haben den Brief zum Briefkasten gebracht, weil er dann zum Nikolas geschickt wurde.

Eigentlich war gestern schon Nikolaustag… aber wir hatten keine Schule. Also ist der Nikolaus heute in die Schule gekommen. Der Nikolaus hatte eine Glocke dabei. Er war dick und er hatte einen langen weißen Bart. Er hatte einen roten Mantel an und hatte eine rote Mütze auf dem Kopf. Aber eine Maske hatte er nicht an, aber er hat genügend Abstand gehalten!

Er hatte uns gefragt ob wir Kinder artig waren?!

Denn nur die lieben Kinder kriegen Süßigkeiten. Die Kinder und die FSJ-Kräfte waren zum Glück alle lieb. Deshalb hat der Nikolaus uns allen etwas aus seinem Sack geschenkt.

Knecht Rubrecht war gar nicht dabei, weil es nur liebe Kinder bei uns gibt.

Für nächstes Jahr werden wir wieder ganz artig sein, damit der Nikolaus wiederkommt.

Magnus E. aus der Eulenklasse

Vorlesetag

Der Vorlesetag gehört für uns seit vielen Jahren im November fest dazu. Auch wenn wir in diesem Jahr auf externe Vorleser*innen wie ehemalige Kolleg*innen, Verwandte und Bekannte oder auch Schüler*innen aus anderen Schulen verzichten mussten, gelesen wurde trotzdem!

In jeder unserer 19 Klassen stand an diesem Freitag ein Buch im Mittelpunkt. Das Thema des diesjährigen Vorlesetages „Europa und die Welt“ wurde dabei bedacht.

Ob „Romeo und Julia“, „In 80 Tagen um die Welt“ oder „Geschichten für alle Kinder dieser Welt“ – jede Klasse beschäftigte sich mit einem Buch. Alle anderen Klassen der jeweiligen Stufe konnten bei einem Rundgang durch die Stufe auf den Ausstellungstischen vor den Klassen sehen, was gelesen wurde.

In der Aula gab es in diesem Jahr anders als sonst nicht den Start für den Vorlesetag, aber ganz an ihr vorbei ging der Tag dennoch nicht. Sie wurde zur Foto-Ecke und auch die Info- Wand war dort zu finden. Jetzt im Dezember gibt es noch eine kleine Ausstellung der Fotos der Klassen von unserem Vorlesetag 2020.

Es war anders als sonst, aber trotzdem sehr schön und eine Bereicherung im Schulalltag.

Das Vorbereitungsteam

St. Martin in der Grundstufe

Wir haben uns nach den Herbstferien Laternen gebastelt. In diesem Jahr wollten wir es gruselig haben. Wir haben uns für Geisterlaternen entschieden. Die machen viel Arbeit, hätte ich nicht gedacht (Nuno).

Zuerst haben wir Milchkartons mit weißer Farbe dick angemalt. Der Karton wurde ganz hell (Liara).

Dann wurde geprickelt, da mussten wir gut aufpassen, sonst können die Nadeln wehtun (Luca).

Mit der Nadel haben wir gruselige Augen, Nase und Mund in den Karton gestochen. Diese Flächen wurden dann mit gelbem, rosa oder weißem Transparentpapier beklebt. Manche Laternen hatten auch Fransen.

Mit flauschigen Pfeifenputzern haben wir einen Bogen an die Geister für den Laternenstab gemacht (Nuno).

In der Klasse haben wir dann das gemeinsame Laufen mit den Laternen geübt und dabei verschiedene Laternenlieder gehört. Mitsingen durften wir nicht, aber manchmal haben wir gesummt (Liara). Beim Laufen nicht zu schnell zu sein, ist mir schwergefallen (Luca).

Die Geisterlaternen haben im dunklen Klassenraum geleuchtet (Lars).

In diesem Jahr gab es kein großes Fest mit allen Klassen und einem Feuer. Wir haben den Laternenumzug durch die Schule mit unseren Partnerklassen und der Musikbox gemacht (Nuno).

In der Aula gab es dann einen coolen Film der Mittelstufe. Die M1 und M2 haben die Martinsgeschichte gespielt und das für uns gefilmt (Luca). Die hatten sogar Gebärden im Film zu sehen (Nuno).

Alle konnten so den Film schauen (Liara).

Am Ende sind wir nochmal mit der Laterne gelaufen. Jetzt sind die Laternen zu Hause und leuchten dort (Lars).

die Pinguin-Klasse

Vogelfutter für die kalte Jahreszeit

In diesem Jahr schmücken wir nicht nur in der Schule, sondern auch draußen auf dem Hof. So hat Frau Funke es uns gesagt. Aber dann holte Sie Kerne, Zapfen, Fett, einen mobilen Herd, etwas zum Rühren und einen großen Topf.

Liara und ich waren verwundert. Was sollte das denn? Wir dachten, wir basteln Baumschmuck. Als Frau Funke dann eine Dose mit Körnern gefüllten Zapfen herausholte, wusste Liara sofort was das war- Vogelfutter. Zu Hause hatte sie so etwas schon einmal in einer kleinen Muffinform gemacht.

Zusammen legten wir los. Das Kokosfett wurde geschmolzen, die verschiedenen Körner und Kerne eingerührt. Nun hieß es warten. Die Massen brauchte lange zum fest werden. Schneller ging es dann, als wir den Topf auf den Hof, vor die Klassentür gestellt haben.

Dann durften wir loslegen: Filz und Fäden schneiden, alles an die Zapfen kleben und dann das Futter reinschmieren. Das war gar nicht so leicht, das Futter musste fest reingedrückt werden. Die Hände waren schnell schmierig. Aber es hat Spaß gemacht. Am Ende hatten wir einen Wäscheständer voll mit Vogelfutter. Da haben manche komisch geschaut, was wir da machen.

Ein tolles Projekt.

Liara und Nuno, Pinguin-Klasse

Das Sams

Ihr wisst nicht, wer das ist? Wir schon. Wir, die Pinguin-Klasse haben uns viele Wochen mit dem Sams beschäftigt. Wir sind richtige Experten geworden. Jeder von uns hat sich mit anderen Themen rund um das Sams beschäftigt und geforscht. Wir haben jeder eine Sams-Lesekiste gebastelt und diese ganz unterschiedlich gefüllt, aber das war nicht alles. Bei uns gab es samsigen Sportunterricht mit Flossen in der Sporthalle, Mathe mit Wunschpunkten, am Gelbtag wurden aus blauen dann gelbe Punkte, wir haben mehrere Sams Bücher gelesen, Hörbücher gehört, Filmausschnitte von der Augsburger Puppenkiste gesehen, ein Lied gesummt, hatten ein exklusives Frühstück mit Kellnerin und wir haben uns in Samse verwandelt. Zum Abschluss gab es dann eine Präsentation mit allen Highlights. Wir waren sehr aufgeregt, haben es aber toll gemeistert. Es war ein schönes Projekt, schade, dass es nun vorbei ist.

die Pinguine

GELB, GELB, GELB sind alle meine Kleider

Auch wenn in diesem Schuljahr alles anders läuft und unsere traditionellen gemeinsamen Grundstufenaktionen nicht wie sonst stattfinden können, ausfallen lassen kommt für die Kolleg*innen und Schüler*innen der Grundstufe nicht in Frage.

Aktionen wie unsere Farbentage dürfen auch zu Zeiten von Covid-19 nicht fehlen. Klar, alles muss anders geplant werden, aber daran sollte es nicht scheitern. Am Donnerstag, den 1.10.2020 war es dann soweit- die Grundstufe erstrahlte in GELB. Alle Kinder und Kolleg*innen haben zu Hause in den Kleiderschränken gewühlt, etwas GELBES zum Anziehen herausgezogen und in der Wohnung nach etwas GELBEM zum Mitbringen und Zeigen gesucht. Der GELBtag war ein voller Erfolg. Das Foto von allen Zusammen im Foyer musste ausfallen, stattdessen wurden klassenweise GELBE Klassenfotos gemacht. Auch das gemeinsame GELBE Frühstück in der Aula mit allen und die Stationen in jeder Klasse für alle durften nicht sein. Aber in den Klassen wurde GELB gefrühstückt und GELBE Aktionen in den jeweiligen Klassen gab es auch. Ob Sonnengesichter, GELBE Monster, GELBE Wunschpunkte und Sonnenblumen oder das GELBE U-Boot und vieles mehr, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Einiges war an diesem Tag aber auch wie an früheren Farbentagen. Die Grundstufe durfte nur betreten werden, wenn man etwas GELBES trug. Dann gab es auch den Einlassstempel. Auch die Präsentationstische vor den Klassen in GELB gab es wie immer. So konnte jede Klasse für sich einen Rundgang durch die Stufe machen und sehen, was alles in GELB ausgestellt wurde.

Nach den Ferien wurde in der Aula dann eine GELBE Ausstellung für die ganze Schule erstellt. So konnten sich alle die Ergebnisse von unserem gelungenen Farbentag anschauen.

Die Grundstufe

Einschulung 2020

Am Tag der Einschulungsfeier ist es in der Aula in der Bodelschwingh-Schule immer voll, viele Schüler*innen der Grundstufe warten aufgeregt auf den Startschuss für ihr Programm, Technik und Kulissen sind vorbereitet und die Schulneulinge, ihre Eltern und Verwandten fiebern dem Augenblick der Einschulung entgegen.

So kennen wir es eigentlich, doch am 18.08.2020 war es in der Aula lange zunächst still, eine leere Bühne, keine Schüler*innen in Sicht, nur wenige Lehrerinnen – eine ungewohnte Situation. Doch eines war wie immer, aufgeregte Einschulungskinder mit ihren neuen Schulranzen und großen Schultüten kamen dazu. Mit dabei auch die mindestens genauso aufgeregten Eltern.

Ein Liveprogramm seitens der Grundstufe war pandemiebedingt nicht möglich. Dennoch wurde gefeiert. Die Grundstufe hatte sich im Vorfeld etwas ausgedacht, geprobt, geübt, gefilmt und schließlich alles zu einem tollen digitalen Programm zusammengestellt. So waren die Grundstufenkinder zwar nicht live bei der Feier dabei, haben aber die fünf Einschulungskinder und zwei weitere Grundstufenkinder begrüßt und ihnen von sich erzählt.

Zu Beginn der Feier war die Bühne also ungewöhnlich leer, zumindest bis zur Schultaufe. Hierfür kamen dann alle Neuen nacheinander nach vorn und wurden mit einem platzenden Konfettiballon in die Schulgemeinde aufgenommen. Im Anschluss gingen dann alle in ihre künftigen Klassen und lernten ihre Mitschüler*innen und Klassenlehrer*innen ich echt kennen und hatten ihre erste Schulstunde. Die Eltern nutzten derweil die Zeit zum Austausch und warten gespannt auf ihre Kinder und sie die erste Stunde so fanden. Stolz und strahlend kamen mittags die Kinder zurück in Aula. Zurück zu Hause durfte dann die Schultüte geplündert werden.

Allen Neulingen eine schöne und gelungene Zeit an der Bodelschwingh-Schule.

Fastnachtfeier in der Bodelschwingh-Schule am 21.02.2020

Wir kamen verkleidet in die Schule. Morgens waren wir nur kurz in der Klasse, aber wir hatten keinen Unterricht.

Wir sind in die Aula gegangen und dann fing die Fastnachtparty an. Zuerst haben wir zu Fastnachtsliedern getanzt: „Das rote Pferd“ und „Das Fliegerlied“.
Dann haben wir in der Aula unsere Fastnachtskostüme vorgestellt. Vorne waren Hütchen auf dem Boden aufgebaut, da konnten wir entlanglaufen und alle haben uns gesehen.
Divina: „Ich war als Prinzessin verkleidet und habe mich am Ende vom Weg gedreht.“
Nuno: „Ich war ein Drache. Ich bin mit meinem E-Rolli vor Allen entlanggefahren. Am Ende haben alle für uns geklatscht.“
Frau Zackl war als Krümmelmonster verkleidet. Alle Kinder durften ihr Kostüme zeigen und haben vom Krümelmonster eine Süßigkeit bekommen.

Danach gab es ein Buffet. Da gab es Chips, Krebbel, Gummibärchen, Brezel und Äpfel. Wir haben uns die Teller vollgemacht und uns auf den Boden gesetzt und Chips gefrühstückt. Dann sind wir verkleidet in die Pause gegangen.

Nach der Pause sind wir wieder in die Aula gegangen. Da gab es eine Band die hießen „Die Humbas“. Das ist eine berühmte Band. Die Humbas haben laut gesungen: „Humba, Humba, Humba täterää“ und „Rucki Zucki“. Wir haben alle laut mitgesungen und mitgetanzt. Da war eine coole Stimmung in der Aula. Am Ende hat Frau Breuer-Klein den Humbas ein Geschenk gegeben. Wir haben alle dreimal laut Helau gerufen und als Dankeschön unseren Bodelsong gesungen.

Als die Humbas weg waren, haben wir Disco gemacht. Es gab eine Seifenblasenmaschine, eine Discokugel, viele bunte Lichter und eine Nebelmaschine. Herr Volk war als Polizist verkleidet und hat die Musik gemacht. Das war richtig gute und coole Musik. Das war richtig cooler und schöner Tag in der Schule.

Geschrieben von den Pinguinen

Lagerfeuer Abenteuer auf der Pfadfinderwiese am Gräselberg

Wir waren auf einem Ausflug am Gräselberg auf der Pfadfinderwiese. Frau Moore hat das Feuer angemacht, mit Feuerzeug, Holz und kleinen Holzscheiten. Das Feuer war erst klein, dann mittel groß. Dafür haben wir Stöcke gesucht und in das Feuer gelegt, ganz dünne Stöcke.

Dann haben wir am Feuer gefrühstückt. Zum Frühstück gab es warmen Tee aus dem Topf. Divina, Frau Moore und Frau Funke haben auf Sitzmatten gesessen.

Und wir haben Teig geröstet, das war Stockbrot. Dafür hatte Frau Moore Stöcke dabei. Frau Funke hat den Teig hin geknetet. Sie hat eine Rolle gemacht und den Teig um den Stock gewickelt. Dann haben wir die Stöcke mit dem Teig über das Feuer in den Rauch gehalten. Wir mussten den Stock drehen, bis der Teig ein bisschen braun war. Aber nicht in die Flamme, dann wurde er schwarz. Als das Stockbrot fertig war, haben wir den Teig gegessen. Das war lecker. Luca fand es mittel lecker. Sein zweites Stockbrot war auch noch roh.  Das erste war lecker, das war nicht roh.

Zum Schluss haben wir noch gesungen:
Erde ist mein Körper,
Wasser ist mein Blut,
Luft ist mein Atem
und Feuer meine Seele.

Danach sind wir in die Schule zurückgelaufen und Frau Moore hat noch das Feuer ausgemacht und aufgeräumt.

Geschrieben von den Pinguinen

Ronja Räubertochter

Weihnachtsmärchen Januar 2020 in Staatstheater Mainz

Da war ein Gewitter, das hat die Burg in 2 Hälften geteilt. In der Nacht sind Ronja und Birk geboren.

Als Ronja größer war, ist sie in den Wald gegangen. Da waren diese grünen kleinen Viecher. Die hatten rote Leuchtaugen. Die haben Ronja erschreckt. Mattis, ihr Papa, kam in den Wald und hat Ronja geholfen. Mattis hat gesagt: „Man darf im Wald keine Angst haben, dann verscheucht man die Tiere!“ Und er hat auch gesagt: „Die Borkas sind alle Hosenschisser!“

Am Anfang haben sich Ronja und Birk gestritten. Ronja hat zu Birk „Du Hosenschisser“ gesagt.

Als Birk im Wald war, kam Nebel. Ronja ist aus Versehen mit dem Fuß in eine Höhle getreten. Da haben die Rumpelwichte ihr Baby einfach auf den Fuß gelegt und das Baby so geschaukelt. Dann kamen die Raben, die wollten Ronja aufreißen. Aber da kam Birk und hat Ronja gerettet: Er hat mit seinem Messer die Wurzeln abgeschnitten, die den Fuß festhalten haben. Ab dann waren Ronja und Birk Freunde.

Im Sommer sind Ronja und Birk zusammen in eine Höhle gezogen. Aber sie haben sich wegen eines kleinen Messers gestritten. Es ist verloren gegangen. Birk hat es unter einer braunen Decke wiedergefunden. Dann kam Ronjas Mutter und hat das Wolfslied für beide gesungen. Und dann sind sie eingeschlafen.

Am Ende sind Ronja und Birk wieder zu ihren Eltern zurückgezogen. Aber vorher mussten die beiden Mamas Lovis und Undis und die beiden Papas Mattis und Borka sich wieder vertragen.

Ganz zum Schluss kam der Frühlingsschrei von Ronja.

Geschrieben von den Pinguinen