Überregionales Beratungs- und Förderzentrum

für den

Förderschwerpunkt

körperlich – motorische Entwicklung

an der     

Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule (FvB) ist eine Schule für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung. Wir unterrichten Schülerinnen und Schüler in den drei Bildungsgängen: Regelschule, Schule für Lernhilfe, Schule für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. An unserer Schule können Schülerinnen und Schüler den Hauptschulabschluss erwerben. Auch lernen bei uns Schülerinnen und Schülern mit komplexen Beeinträchtigungen. Schwerpunkte unserer schulischen Bildung liegen in den Bereichen Unterstützte Kommunikation und Förderpflege.

Als überregionales Beratungs- und Förderzentrum für den Förderschwerpunkt körperlich motorische Entwicklung (üBFZ kmE) sind wir für den Rheingau/Taunus Kreis und die Stadt Wiesbaden zuständig. Als üBFZ kmE unterstützen wir die Schulen in unserem Zuständigkeitsbereich bei der Zielsetzung, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern mit dem Förder- oder Beratungsbedarf im Bereich körperlich motorische Entwicklung einen Verbleib in der Regelschule zu ermöglichen. Die Beratungs- und Fördertätigkeit ist darauf ausgerichtet, alle mit der Beeinträchtigung einhergehenden Auswirkungen auf Lernen und Verhalten sowie auf die Lebensgestaltung zu erfassen und Hilfestellungen anzubieten. Das übergeordnete Ziel unserer Beratung besteht darin, den betroffenen Kindern und Jugendlichen, ihren Familien, Lehrkräften und weiteren Bezugspersonen Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung zu stellen, damit eine möglichst umfassende Teilhabe am schulischen und außerschulischen Leben möglich ist.

Die Arbeit unseres üBFZ kmE beruht auf folgenden Schwerpunkten:

  • Beratung und Information über die vorliegende körperliche Beeinträchtigung und über mögliche Auswirkungen auf das Lern- und Leistungsverhalten
  • Beratung zur Förderung der motorischen Fähigkeiten und aller damit einhergehenden Beeinträchtigungen im sensorischen, kognitiven, psychischen, emotionalen, sprachlichen und sozialen Bereich
  • Beratung zu Fragen der Beschulung und Schullaufbahn
  • Beratung zu spezifischen Fragestellungen (z.B. Nachteilsausgleich kmE, …)
  • Notfallplanung (z.B. Epilepsie, Diabetes, ..)
  • Beratung zu unterrichtsrelevanten Hilfen (z.B. Einsatz technischer Hilfen, Auswahl geeigneter Medien und Unterrichtswerke, Teilhabe am Sportunterricht oder an Schul- und Klassenveranstaltungen, …)
  • Beratung zur Barrierefreiheit in Klassenraum (Arbeitsplatzgestaltung) und Schule (bauliche Maßnahmen, Rettungsplan, …)
  • Beratung der Lehrkräfte bei der Erstellung von Förderplänen und der Umsetzung der Fördermaßnahmen
  • Teilnahme an Gesprächen mit dem Schulträger (z.B. notwendige bauliche Maßnahmen, Anschaffung von speziellem Mobiliar, Hilfsmitteln, …)
  • Beratung zu einer der körperlichen Beeinträchtigung entsprechenden Hilfsmittelversorgung
  • Beratung zum Einsatz von Eingliederungshilfen nach SGB IX
  • Kooperation mit Fachdiensten
  • Aufzeigen von Möglichkeiten außerschulischer Hilfen und Herstellen von Kontakten
  • Erstellen förderdiagnostischer Stellungnahmen
  • Mitwirkung in Förderausschüssen

Das Beratungsangebot erfolgt auf Anfrage und Antrag der ratsuchenden Schule in enger Absprache mit dem zuständigen rBFZ und im Einvernehmen mit den Eltern. Schulen mit einer sonderpädagogischen Grundzuweisungen oder Förderschulen wenden sich im Einvernehmen mit den Eltern direkt an das üBFZ kmE der FvB. Auch Eltern oder Erziehungsberechtigte haben die Möglichkeit, das üBFZ kmE der FvB direkt zu kontaktieren. Hierbei können erste Fragen gestellt werden. Den Antrag zu unserem Beratungsangebot sowie weitere Hinweise zu den für die Beratung notwendigen Unterlagen, finden Sie auf unserer hompage, Bereich üBFZ.

Nach Eingang der ausgefüllten Unterstützungsanfrage durch die Schule erfolgt ein Erstkontakt durch eine Lehrkraft unseres üBFZ kmE zur Auftragsklärung. Im Rahmen der Beratung können Unterrichtshospitationen, Unterrichtsbeobachtungen sowie Gespräche mit Lehrkräften und Eltern im Vordergrund stehen. Auch findet Diagnostik anhand vorhandener Dokumentationen, Berichte von außerschulischer Fachstellen, schulischer Unterlagen der Schülerin/des Schülers sowie zusätzlicher, kmE spezifischer Testverfahren statt. Die Durchführung eines Runden Tischs und gegebenenfalls die Feststellung eines Anspruchs auf sonderpädagogische Förderung (Förderausschuss) kann im Einzelfall erfolgen.

Die Auffälligkeiten bei Schülerinnen und Schüler, bei denen der Verdacht auf das Vorliegen eines Förderbedarfs im Bereich körperlich motorische Entwicklung (kmE) besteht, weisen ein breites Spektrum an Erscheinungsformen und Variationen auf. Manchmal deuten bereits einzelne Auffälligkeiten auf einen möglichen Förderbedarf in diesem Bereich hin.

Nicht immer lässt sich der Förderbedarf kmE nur durch äußere Auffälligkeiten erkennen.

Krankheitsbilder und „klassische“ Beeinträchtigungen von Schülerinnen und Schülern im Bereich kmE, die von unserem Angebot profitieren, sind:

  • Schädigungen des Zentralen Nervensystems, einschl. des Wahrnehmungs- und Bewegungssystem, wie Cerebrale Bewegungsstörungen, Cerebrale Anfallsleiden, Querschnittslähmungen, Erkrankungen des Nervensystems
  • Muskelerkrankungen
  • Erkrankungen und Fehlbildungen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Chronische Erkrankungen und Funktionsstörungen von Organen
  • Chronische Hauterkrankungen
  • Bluterkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Störungen des Immunsystems
  • Genetische Syndrome

Darüber hinaus gibt es immer mehr Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen im Bereich kmE, die nicht durch ihr äußeres Erscheinungsbild, jedoch vor allem in ihrem Lern- und Arbeitsverhalten zeigen, dass sie ohne zusätzliche Unterstützungsangebote dem Unterricht nicht ihren Möglichkeiten entsprechend folgen können.

Darunter fallen Kinder und Jugendliche mit:

  • Schwierigkeiten in der Wahrnehmung
  • Muskelhypotonien
  • Umschriebenen Entwicklungsstörungen motorischer Funktionen (UEMF)
  • ADHS
  • Persistierende frühkindliche Reflexe
  • Frühkindlichen Entwicklungsstörungen

Woraus können sich Hinweise auf eine motorische Behinderung bzw. eine Körperbehinderung ergeben?

Zum einen können durch Fachdienste Schwierigkeiten festgestellt und dokumentiert werden:

  • Im Rahmen des Einschulungsverfahrens
  • Kinderärztliche Untersuchungen (auch Gesundheitsamt)
  • Vorliegende ärztliche Berichte
  • Vorliegende therapeutische Berichte
  • Vorliegender Bericht der Frühförderung
  • Beobachtungen aus Kita, Schule
  • Aussagen der Eltern
  • Benutzung besonderer Hilfsmittel
  • Medikamenteneinnahme, Notfallmedikament

Zum anderen können Kinder und Jugendliche mit einer Beeinträchtigung im Bereich körperlich motorische Entwicklung durch folgende Besonderheiten auffallen:

  • Bewegungsverhalten: von extremer Unruhe bis zur Passivität, zeigen Auffälligkeiten in den Reaktionen von impulsiv bis stark verlangsamt, unsaubere Ausführung, Handlungsplanung ist oft stark eingeschränkt, wirken plump, ungeschickt, grenzüberschreitend (rempeln überall an), liegen öfter auf dem Tisch, rekeln sich, müssen immer wieder die Spannung kompensieren, zeigen teilweise unkontrollierbare motorische Verhaltensweisen, Schriftbild ist immer betroffen, ungenaues/unsauberes Arbeiten, Heftführung chaotisch, teilweise verwaschene Aussprache, … 
  • Körperliche Belastbarkeit oder Befindlichkeit: oft schlapp, müde, schnell erschöpft, brauchen viel Kraft für relativ wenig Ergebnis, zeigen oft schlechtere Arbeitsergebnisse, Arbeitsqualität und -quantität sind oft betroffen, vergessen viel, scheinen oft wenig mitzubekommen, sind hoch ablenkbar, haben eine geringe Konzentration und Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistungen schwanken, wirken unorganisiert, unstrukturiert, vergesslich, zerstreut, nicht bei der Sache …

Sollten Sie Im Lernen und Verhalten eines Kindes oder Jugendlichen genannte Auffälligkeiten wahrnehmen, stellen Sie bitte eine Unterstützungsanfrage für eine individuelle Beratung an unserem üBFZ kmE. Schalten Sie uns bitte auch in Zweifelsfällen ein.

VFFB

Verein der Freunde und Förderer
Wer wir sind

Wir sind ein gemeinnütziger eingetragener Verein, gegründet 1976.

Seither haben es sich Eltern, Lehrer und Freunde der Schule zur Aufgabe gemacht Kindern und Jugendlichen der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung) in Wiesbaden, in vielfältiger Weise zu unterstützen und ihnen dadurch ein weitestgehend selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Auch Unternehmen und Vereine können Mitglieder sein.

Wir finanzieren uns durch

  • Mitgliederbeiträge
  • Spenden
  • Feste und Veranstaltungen (Adventsbasar, Benefiz-Konzerte, Sport- und Kulturveranstaltungen)

Ihre Ansprechpartner sind

  • Natalie Rand (1. Vorsitzende)
  • Anke Meyer (2. Vorsitzende)
  • Katja Moritz (Finanzverwalterin)
  • Christel Weiß (Schriftführerin)
  • Claudia Niebuhr (Beisitzer Kasse)
  • Heidi Gross (Beisitzer)

Wir wünschen uns

  • Ihr Interesse
  • Eltern und Freunde, die uns durch finanzielle und /oder tatkräftige Mithilfe unterstützen
  • Mithilfe bei der Gewinnung von Sponsoren und weiteren Förderern

Unser Unterstützungsangebot

Schulbusse

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​Drei behindertengerecht ausgestattete Mercedes-Kleinbusse eröffnen den in ihrer Mobilität eingeschränkten Schülern im Unterricht und bei der Freizeitgestaltung erweiterte Lern- und Erlebnismöglichkeiten. Sie bilden daher einen zentralen Punkt in der Förderung durch den Verein. Für die Anschaffung und den Unterhalt der Fahrzeuge werden vom Förderverein pro Jahr über 10.000 Euro aufgebracht! Die Streuobstwiese in Frauenstein, die ganzjährig von den Schülerinnen und Schülern gepflegt und geerntet wird, das „Cafe Walkmühle“ in einer Senioreneinrichtung, das in Eigenverantwortung betrieben wird (hier backen die Schüler Kuchen und bedienen im Cafe), Klassenfahrten und Schulausflüge zu Museen etc. sind nur durch die Benutzung dieser Busse möglich.

Zuschüsse zu Klassenfahrten

Die Busse und eine zusätzliche Bezuschussung der Klassenfahrten seitens des Vereins ermöglichen es den Gruppen, jedes Jahr eine Klassenfahrt durchzuführen.

Beratung und Information

Die langjährigen Erfahrungen aktiver Mitglieder des Fördervereins und die vielen Kontakte haben schon vielen Eltern Anregungen und konkrete Hilfen bei schwierigen Aufgabe der Erziehung und Begleitung ihrer behinderten Kinder vermitteln können. Gerne halten wir dazu auch Vorträge.

Anschaffungen für die Schule

Sportgeräte, Computer als Arbeits- und Kommunikationsmittel, Whiteboards, Tablets, Reha- und Hilfsmittel ergänzen und bereichern den Unterricht. In jüngster Vergangenheit konnte in Kooperation mit der Wiesbadener Stiftung eine Kletterwand angeschafft werden. Die von Spenden angeschaffte Klangliege ist ein modernes Instrument der Musiktherapie: Über einen Resonanzboden wird durch 45 Saiten eine sanfte Klangvibration erzeugt, die Klänge bewirken eine tief ins Körperinne reichende zarte Massage. Die Liege regt so im Sinne der basalen Stimulation zu multisensorischen Wahrnehmung an.

Finanzierung zusätzlicher Aktivitäten

Kunsttherapie und Tanztherapie sind besondere Angebote, die gern wahrgenommen werden. So haben die daraus hervorgegangen „Montagsmaler“ bereits mehrere Vernissagen durchgeführt (u. a. in der Galerie Rother) und mit dem Verkauf ihrer Kunstwerke wieder zur Finanzierung weiterer Projekte beigetragen.

Kontakt und Austausch

Feste und Veranstaltungen, in Zusammenarbeit mit der Schule und den Eltern bieten eine Plattform für Kontakte und den Austausch der Schüler, Eltern, Lehrer und Mitglieder sowie den Förderen des Vereins. So ist z. B. das „Kochfest der Nationen“ nicht nur ein wunderbares Vergnügen für alle Beteiligen, sondern dient auch dem Verständnis und dem kulturellem Austausch von Schülern und Eltern mit Migrationshintergrund. Auf vielen Festen sind die „Bodelrocker“ eine feste Größe, die mit Mitteln des Fördervereins im September 2013 ihre erste CD veröffentlichten.

Ein umfangreiches Netzwerk mit anderen Trägern und Institutionen z. B. „Barrierefrei starten e. V.“, „Känguru e. V.“ oder „Albatros e. V.“  ermöglichen den

Ausgefüllt per Email bitte senden an: friedrich-von-bodelschwingh-schule(at)wiesbaden.de

–> VffB-aktuell –>

Schulhunde

Nein, ihr seht nicht doppelt!

Das sind unsere Schulhunde Henry und Remie. Jeden Freitag sind sie zusammen in der Schule. Sie verstehen sich wie richtig gute Freunde. Also wenn ihr Lust habt, könnt ihr gerne mal vorbei kommen. Remie ist bei den Füchsen und Henry ist in der M1.

Ansonsten hat sich nichts verändert, Henry ist bis auf mittwochs jeden Tag in der Schule.

C. Niebuhr & S. Knerler

Weihnachtszeit – Spendenzeit

Unser Förderverein sammelt weiter Geld für die vier Pflegeräume (je zwei in der Grund- und in der Mittelstufe), die in hoffentlich naher Zukunft neugestaltet werden können. Im Neubau ist er fertig und wir alle freuen wir uns an jedem Schultag über diesen schön gestalteten Raum. Da macht Förderpflege Freude!

Unser Förderverein sammelt weiter Geld für die vier Pflegeräume (je zwei in der Grund- und in der Mittelstufe), die in hoffentlich naher Zukunft neugestaltet werden können. Im Neubau ist er fertig und wir alle freuen wir uns an jedem Schultag über diesen schön gestalteten Raum. Da macht Förderpflege Freude!

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns mit einer Spende auch in diesem Jahr unterstützen. Herzlichen Dank!

VFFB
Verein der Freunde und Förderer der Friedrich-von-Bodelschwingh Schule
Pörtschacher Straße 12, 65187 Wiesbaden
Bankverbindung:
Naspa Wiesbaden
IBAN: DE90 5105 0015 0117 0277 91
Bitte für die Spendenquittung Ihre Adresse mit angeben.

Schulhundkonzept

Definition Schulhund:

Der kurzzeitige und auch langfristige Einsatz eines Schulhundes nach dem Konzept der „Hundgestützten Pädagogik“ wurde in den vergangenen Jahren von Erziehungswissenschaftlern untersucht und praktisch erprobt. Bisherige Forschungen zeigen, dass bereits die Anwesenheit eines Hundes die Lernatmosphäre im Klassenzimmer positiv verändern kann. Durch den Einsatz eines Schulhundes kann man sowohl die Entwicklung von überfachlichen Kompetenzen als auch den Lernprozess der Kinder unterstützen und er hat Einfluss auf gesundheitliche Faktoren (z. b. Blutdruck, Stresshormone usw.).
Unter einem Schulhund versteht man nach Heyer/Kloke einen „speziell ausgebildeten Hund, der zur Unterstützung pädagogischer Prozesse aktiv und regelmäßig von Pädagogen in den Unterricht integriert wird.“
Hundgestützte Pädagogik ist nach ihrer Definition der „systematische Einsatz von ausgebildeten Hunden in der Schule zur Verbesserung der Lernatmosphäre und individueller Leistungsfähigkeit sowie des Sozialverhaltens der Schüler. Als Co-Pädagoge unterstützt der Hund dabei den Lehrer/ Erzieher bei dessen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Der Umfang und die Inhalte des hundgestützten Unterrichts variieren dabei von der reinen Anwesenheit des Hundes in der Schule bis hin zur aktiven Teilnahme des Vierbeiners als Vorbild und Lernkamerad im Unterricht.“

Ein Schulhund ist:

STRESSFRESSER
GESPRÄCHSPARTNER
WOHLFÜHLFÖRDERER
MUTMACHER
SEELENTRÖSTER
AGGRESSIONSHÄMMER
STIMMUNGSAUFHELLER
SPIELPARTNER
TROSTSPENDER
Schulhund und pädagogischer Begleithund „Henry“ in Begleitung von Susan KnerlerPädagogisch-therapeutischer Schulbegleithund „Remi“ in Begleitung von Claudia Niebuhr
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Schulhund und pädagogischer Begleithund „Ben“ in Begleitung von Fr. SeifertSchulhund und pädagogischer Begleithund „Bruno“ in Begleitung von Fr. Ostermann


Wiesbaden kocht

„Wiesbaden kocht“ ist ein Projekt verschiedener Schulen. Wir sind mit dem Stadtbus am 26. November in die Riehlschule gefahren. Das hat eine halbe Stunde gedauert. Als wir ankamen, haben uns 5 Schüler der 6. Klasse begrüßt. Dann haben wir die Schüler kennengelernt und haben uns Namensschilder gemacht. Zuerst gab es einen Willkommenscocktail. Wir durften uns verschiedene Säfte aussuchen. Danach gab es einen Mozzarellasalat mit Tomaten. Danach haben wir Lasagne gegessen. Es gab zwei verschiedene Lasagne, eine mit Fleisch und eine war vegetarisch. Dann haben wir UNO und SKIP BO gespielt. Nach dem Spiel haben wir einen Nachtisch gegessen. Es gab Vanilleeis mit Streusel. Dann haben wir zum Schluss Geschenke bekommen und anschließend haben unsere Eltern uns von der Schule abgeholt.

Die Woche darauf haben sie unsere Schule besucht. Wir haben in der Aula einen großen Tisch vorbereitet. Dann haben wir das Essen vorbereitet. Wir haben Burger mit Pommes, Süßkartoffeln und Salat vorbereitet. Wir haben zuerst den Salat als Vorspeise gegessen und danach haben wir die Burger gegessen. Danach haben wir den Schülerinnen und Schülern der Riehlschule unsere Schule gezeigt. Als wir zurück in Aula kamen, haben wir Nachtisch gegessen. Zum Schluss haben die anderen Geschenke bekommen.

Heute, am Freitag ist die Abschlussveranstaltung im Bauhof in Biebrich. Dort treffen sich alle 4 Kochteams. Eine weitere Gruppe hat für diesen Termin ein Buffet vorbereitet. Jede Gruppe erzählt von ihren Treffen. Es war ein tolles Projekt und wir freuen uns, wenn wir im nächsten Jahr wieder teilnehmen können.

Bericht von Artush und Zeynep

Der Theaterbesuch 

Am Dienstag den 3.12.2024 schauten wir uns „Die kleine Hexe“ im Mainzer Staatstheater an. Zuerst fuhren wir mit zwei Schulbussen dahin. Danach liefen wir dahin und mussten ein bisschen warten bis es los geht. Darauf ging es los. Wir hatten Plätze in Reihe 6, 11 und 12. Es ging um eine Hexe die auf dem Blocksberg tanzen möchte aber nicht durfte, weil sie noch zu jung war. Die kleine Hexe ging aber trotzdem zum Blocksberg.  Die anderen Hexen erwischten sie und machten ihren Besen kaputt. Traurig musste sie drei Tage durch den Wald laufen bis sie nach Hause kommt. Danach hatte  sie wieder einen neuen Besen gekauft. Die kleine Hexe musst bis zum nächsten Jahr üben eine gute Hexe zu sein. Das tat sie und half vielen Personen und hatte dadurch viele Freunde. Bei der Prüfung konnte sie, weil sie gut gelernt hatte alles Zaubersprüche besser als die anderen Hexen. Aber da sie vielen gutes gehext hatte, wollten die anderen Hexen sie nicht. 

Sie feierte deshalb am Ende mit ihren Freunden um das Lagerfeuer und beschloss weiter eine gute Hexe zu sein. Alle anderen Hexen konnten, da die kleine Hexe ihren Besen verbrannt hat und ihre Zauberbücher kaputt gemacht hat nicht mehr hexen. 

Mit Freunden kann man viel erreichen! 

Es war sehr schön und die ganze Klasse hatte sehr viel Spaß. Zum Schluss fuhren wir alle wieder in die Schule. 

Von Magnus und Len 

H/BO-Stufe

Wir bereiten die Schülerinnen und Schüler auf das Leben nach der Schule vor.

Als Schule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung werden Jugendliche mit sehr breitem Spektrum unterrichtet, welches von Schülerinnen und Schülern mit komplexen Beeinträchtigungen bis zu Hauptschülerinnen und Hauptschülern reicht.

In unserem Konzept der Berufsorientierung werden vielfältige Wege aufgezeigt. Wir versuchen die Bandbreite nachschulischer Lebenswelt von Menschen mit körperlich motorischen Beeinträchtigungen abzubilden – von der möglichen Berufsausbildung bis zur Tagesförderstelle. Das Klassenteam bereitet die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend und mit Inhalten, die zu den Kompetenzen, Interessen und Fähigkeiten der einzelnen Menschen passen, auf das Leben nach der Schule vor.

Alle Schülerinnen und Schüler, die unsere Schule verlassen, nehmen an einer Berufswegekonferenz (Reha Beratung der Agentur für Arbeit, Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Facettenwerk Berufsbildungsbereich) teil.

Wir bereiten die Schülerinnen und Schüler der H/BO Stufe mit vielen praktischen Übungsangeboten (außerschulische Café-Projekte, Pausenkiosk, WPU-Angebote und unterschiedliche Praktika) auf das Leben nach der Schule vor.

–>Berichte–>

Praktikum

Haben Sie Interesse an einem Praktikum an unserer Schule, dann melden Sie sich! Wir nehmen gerne Praktikantinnen und Praktikanten auf. Dabei ist es egal, ob es sich um ein zweiwöchiges Schulpraktikum, ein mehrwöchiges Lehramtspraktikum oder ein ganzjähriges Ausbildungspraktikum handelt.

Praktikantinnen und Praktikanten werden eine bestimmte Zeit in einer Klasse eingesetzt. Dort kann man beobachten, unterstützen, ausprobieren und erste Erfahrungen im angestrebten Berufsfeld sammeln.
Damit es zu keinen Fehleinschätzungen oder Enttäuschungen in Bezug auf das Praktikum kommt, möchten wir auf Folgendes hinweisen:

  • Aufgrund der anspruchsvollen Aufgaben an unserer Schule setzen wir ein Mindestalter der Praktikantinnen und Praktikanten von 15 Jahren voraus.
  • Die Dauer des Praktikums sollte in der Regel mindestens zwei Wochen oder bei einem Tag pro Woche ein halbes Jahr betragen.
  • Praktikantinnen und Praktikanten werden in der Regel Klassen und einem Klassenteam zugeordnet. Da an unserer Schule auch Erzieherinnen und Erzieher, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten und Kinderkrankenschwestern und Krankenpfleger arbeiten, können Sie als Praktikantin oder Praktikant nach Rücksprache auch Einblick in diese Arbeitsfelder bekommen.
  • Die Pflege unserer Schülerinnen und Schüler ist als Förderpflege Teil des Unterrichts. Intimpflege (wie z.B. Inkontinenzversorgung und Toilettengänge) wird nur durch Personen durchgeführt, die den Schülerinnen und Schülern vertraut sind. Mit Zustimmung der betroffenen Schülerin bzw. des betroffenen Schülers können die Praktikantinnen und Praktikanten bei diesen pflegerischen Tätigkeiten begleitend tätig sein.
  • Eine Praktikumsvergütung können wir als Schule nicht leisten.

Wenn Sie sich für ein Praktikum an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule interessieren, senden Sie uns ( Kontakt: Silke Tübbecke: silketuebbecke@wiesbaden.de)  dafür bitte folgende Unterlagen zu:

  1. Persönliches Anschreiben mit ein paar kurzen Angaben zu Ihrer Person, zu den Zielen Ihres Praktikums und warum wir dazu passen
  2. Tabellarischer Lebenslauf

Wir werden dann prüfen, ob wir ausreichende Kapazitäten für Ihre Betreuung haben und uns wieder bei Ihnen melden. Wir bemühen uns dabei, Ihre Anfrage innerhalb eines Monats zu bearbeiten.

 Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören und verbleiben bis dahin mit besten Grüßen!

Silke Tübbecke
Stellvertretende Schulleitung


Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule
Schule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
Pörtschacher Str. 12
65187 Wiesbaden
Fon: 0611/54107113,  Fax: 0611/54107119
E-Mail: silke.tuebbecke@wiesbaden.de
E-Mail: friedrich-von-bodelschwingh-schule@wiesbaden.de
Homepage: www.bodelschwinghschule.com

Adventsbasteln 2024

Wir haben, wie jedes Jahr in der Mittelstufe, Ende November das Adventsbasteln gemacht. Dieses Jahr konnten wir zwischen Adventskranz, Baum oder Stern wählen. Ich habe einen Kranz ausgesucht und gebastelt. Zuerst habe ich Tannennadel mit Draht befestigt, bis nichts von dem weißen Teil des Kranzes mehr zu sehen war. Danach habe ich dekoriert, aber ich habe realisiert, dass man viel vom Draht sieht… Dann hatte ich eine Idee. Was ist, wenn ich Schnee-Spray darauf mache. Ich habe es gemacht und es sieht jetzt viel schöner aus. Als letztes haben wir die vier Kerzen darauf festgemacht. Dann bin ich schon fertig gewesen.

Ein Bericht von Marco

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